Posts tagged ‘Pensionskassen’

Altersvorsorge im internationalen Vergleich

Dass die Schweiz ein leistungsfähiges Altersvorsorgesystem hat, befanden alle teilnehmenden Experten einer Tagung an der Universität St.Gallen (HSG). Einig waren sich die namhaften Referentinnen und Referenten auch, dass dennoch Reformbedarf bei der Altersvorsorges besteht. Wie die Schweiz, stehen die Industrienationen den Herausforderungen eines zunehmenden Lebensalters der Versicherten und den Schwierigkeiten des Kapitalmarkts gegenüber. Wo befindet sich die Schweiz international gesehen? Ein Veranstaltungsbericht auf der Website des «Vorsorgeforum» – Portal zur 2. Säule.

Praktisch alle Industrienationen sehen sich mit den Herausforderungen der demografischen Alterung und einem anhaltenden Niedrigzinsumfeld konfrontiert. Beide Faktoren erschweren massiv die Finanzierbarkeit der Altersvorsorge. Wo steht die Schweiz im internationalen Vergleich? Was können wir aus den Erfahrungen anderer Länder lernen?

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Alterung der Bevölkerung – beunruhigte Pensionskassen (und beunruhigte Bevölkerung)

Eine aktuelle Umfrage der Credit Suisse kommt zum als sensationell zu bezeichnenden Ergebnis, dass 82 Prozent der Befragten der Meinung sind, dass angesichts der zunehmenden Lebenserwartung der Umwandlungssatz zu hoch sei. Dies nur etwa vier Jahre nachdem eine Senkung des Umwandlungssatzes nach einer sehr emotional geführten Abstimmungskampagne bachab geschickt worden war.
Wàhrend die Mehrheit der Befragten wegen der Demographie höhere Sparbeiträge erwartet, rechnet die Hälfte mit einem Leistungsabbau. Hinzu kommt eine sich zuspitzende Umverteilung zwischen Jung und Alt, da es in Zukunft immer mehr Rentner im Verhältnis zur arbeitenden Bevölkerung gibt. Allerdings sind die CS-Ökonomen optimistisch und errechneten, dass die Vorsorgegelder der Pensionskassen nicht schrumpfen werden. Ein Beitrag aus news.ch:

 

news.ch – Alterung der Bevölkerung – beunruhigte Pensionskassen – Gesellschaft, Finanzplatz, Arbeitsmarkt, Wirtschaft, Inland


82 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass angesichts der Alterung der Umwandlungssatz zu hoch sei. Dies verschärfe das Problem der Umverteilung zwischen den arbeitenden Menschen und den Rentnern weiter, wie aus der am Dienstag veröffentlichten Umfrage der CS bei 258 Pensionskassen ersichtlich wird. In einer Studie vor zwei Jahren schätzte die Grossbank die gesamte Umverteilung im Jahre 2010 auf 2,5 Mrd. Franken.


Höheres Rentenalter?

Neuere Daten habe man nicht berechnet, sagte CS-Ökonom Andreas Christen vor den Medien in Zürich. 63 Prozent der Befragten erwarten wegen der Demographie höhere Sparbeiträge, während 50 Prozent mit einem Leistungsabbau rechnen.

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Muss ich mein Guthaben in die neue PK einzahlen?

Die Sommerferien sind an vielen Orten vorbei. Manche wechseln jetzt vielleicht sogar den Arbeitgeber. Was ist in diesem Fall zu tun mit dem Pensionskassenguthaben? Mit dem Wechsel des Arbeitgebers verändert sich auch die berufliche Vorsorge. Ratgebertext aus der Neue Luzerner Zeitung.

Neue Luzerner Zeitung; 30.05.2014; Seite 30zzhp; Neue Zuger Zeitung Wetter; Ratgeber

Freizügigkeit · Ich habe meinen Arbeitgeber gewechselt und das Pensionskassenguthaben auf ein Freizügigkeitskonto überweisen lassen. Nun habe ich festgestellt, dass sich die Pensionskasse des neuen Arbeitgebers in einer Unterdeckung befindet. Muss ich mein früheres Pensionskassenguthaben in die neue Pensionskasse einbringen, oder kann ich es auf dem Freizügigkeitskonto stehen lassen?   P. O. in A.

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Altersvorsorge in der Schweiz: wie weiter? (6. Teil)

 

6. und letzter Teil: sungsmechanismen: Simulationen, Analysen

 

In unserer Serie mit dem «wirtschaftspolitischen Beitrag» der UBS, betitelt «Vorsorge in der Schweiz: wie weiter?», werden diesmal verschiedene Lösungsansätze aufgezeigt, um die drohende und höchstwahrscheinlich kommende Unterdeckung der Pensionskassen in den Griff zu bekommen. Im folgenden, letzten Kapitel, werden Massnahmen vorgestellt, deren Effektivität mittels quantitativer Simulationen untersucht wurden. Verschiedene Parameter («Stellschrauben») wurden dabei soweit verändert, dass für einen durchschnittlichen Versicherten die Ausgaben und Einkommen im Gleichgewicht sind. Bei den Untersuchungen der UBS zeigte sich, dass sich die Erhöhung des Rentenalters und die Herabsetzung des Umwandlungssatzes als die effektivsten Vorgehensweisen eignen. Wie auch immer, sind die Autoren des UBS-Artikels überzeugt, dass Reformen der Alters- und beruflichen Vorsorge dringend in die Hand zu nehmen sind.

Lesen Sie hier bitte weiter über Lösungsansätze und ihre Simulationen aus dem Originaltext des Artikels des «UBS Wirtschaftszirkels»:

 

Annahmen Basisszenario

In den nachfolgenden Simulationsanalysen für

die berufliche Vorsorge gehen wir von einem

Basisszenario aus. Dieses ist eine starke Vereinfachung

der Problematik und zeigt die Lösungsmechanismen

für einen einzelnen Versicherten

einer Pensionskasse. Von diesem Basisszenario

können nur bedingt Rückschlüsse

auf die Nachhaltigkeit einer Pensionskasse oder

sogar des gesamten Systems der beruflichen

Vorsorge gezogen werden. Unser Basisszenario

geht dabei von folgenden Annahmen aus:

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Wie sich das Volk um die eigene Rente bringt

Einen ungewöhnlichen Lösungsansatz zur Sicherung der Altersvorsorge stellten Studenten der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) an einem Podiumsgespräch zur Diskussion. AHV und die angesparten Pensionskassengelder könnten gestaffelt ausgezahlt werden. Erst nach Aufbrauchen des Pensionskassenkapitals wird eine AHV-Rente bezahlt. Die dritte Säule soll die Lücke zwischen BVG- und AHV-Rente abmildern. Die Diskussion zusammengefasst in der Basler Zeitung:

 

Basler Zeitung; 30.05.2014; Seite bazab4; Schweiz; Von Sebastian Dürst


Eine Runde diskutiert neue Wege in der Vorsorge


Basel. Wenn es um die Altersvorsorge geht, beisst sich die Politik in regelmässigen Abständen die Zähne am Volkswillen aus. Ende Mai
(d. Red.) organisierte die Ausgleichskasse Basel-Stadt darum ein Podiumsgespräch, an dem Studenten der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) ihren Lösungs­ansatz zur Sicherung der Altersvorsorge zur Diskussion stellten.

Fast schon flehend wirkte der Appell von Colette Nova, Vizedirektorin des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV): «Wir müssen uns zusammenraufen. Was auch immer man tut, es muss vor dem Volk mehrheitsfähig sein.»

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Altersvorsorge in der Schweiz: wie weiter? (5. Teil)

5. Teil: Die weiteren Stellschrauben des BVG

In Fortsetzung des zuvor geposteten Beitrags aus unserer Serie um die schweizerische Alters- und berufliche Vorsorge und deren Reformöglichkeiten zeigen wir diesmal weitere «Stellschrauben». Laut der UBS-Veröffentlichung «Vorsorge in der Schweiz: wie weiter?» gibt es zweierlei Kenngrössen, welche die Situation von AHV und Pensionskassen beeinflussen beziehungsweise bestimmen.
«Stellschrauben» nennen die Autoren der UBS die Parameter, die sich von den politischen Instanzen steuern und verändern lassen. Eine andere Kenngrösse wird «exogene Treiber» genannt. Diese Faktoren liegen ausserhalb des direkten politischen Einflusses und sie werden daher von den UBS-Autoren in diesem Artikel auch nicht erläutert.

Lesen Sie nun bitte weiter im Kapitel „Reformansätze in der beruflichen Vorsorge“ des Originaltext des UBS-Artikels:

 

 


4. Verzinsung
Im System der beruflichen Vorsorge kommen
zwei verschiedene Zinsen zur Anwendung:
erstens der Mindestzins, der angibt, mit welchem
Zinssatz das Altersguthaben im betreffenden
Jahr bis zum Renteneintritt mindestens
verzinst werden muss. Dabei werden für die
Bestimmung des Zinssatzes die Erträge der
Bundesobligationen, aber auch die Entwicklung
der Renditen aus Aktien, Anleihen und
Liegenschaften berücksichtigt. Als Anhaltspunkt
wurde in den vergangenen Jahren die
Rendite aus dem gleitenden Durchschnitt der
siebenjährigen Bundesobligationen verwendet.
In den vergangenen zehn Jahren lag die durchschnittliche
Rendite aus den Anlagen auf den
Kapitalmärkten bei 1,4% (gem. Pictet BVG-25-
Index). Im aktuellen Tiefzinsumfeld mit geringen
Renditen aus Aktien-, Anleihen- und Immobilienanlagen
gehen wir nicht davon aus,
dass man in absehbarer Zukunft den Mindestzinssatz
über die aktuellen 1,5% anheben
kann. Die BVG-Kommission hat Anfang September
2012 dem Bundesrat vorgeschlagen,
den Mindestzinssatz auch im Jahr 2013 bei
1,5% zu belassen.

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Pensionskassen wollen Berset stoppen

Wenn Pensionskassen in risikoreiche Anlagevehikel investieren, kann es ab und zu mal vorkommen, dass sie Verluste einfahren. Langfristig und unter dem Strich jedoch – das zeigt die Erfahrung – machen sie mit ihnen mehr Gewinn, als wenn sie diese Vehikel vermeiden. Das zeigen auch die zitierten Erfahrungen im Ausland. Es macht also keinen Sinn, ihnen diese Investitionen zu verbieten, nur um diese gelegentlichen Verluste zu vermeiden. Es drängt sich auf, die Angelegenheit gesamthaft zu betrachten – und so gesehen, lohnen sich diese Anlageklassen.
Ein anderes Argument, das aufgefahren wird lautet, dass diese Vehikel höhere Verwaltungskosten verursachen. Auch das stimmt. Doch auch hier gilt: diese Kosten zu vermeiden, bedeutet in weniger ertragreiche Anlagen zu investieren und damit auf Gewinne zu verzichten (das ist mit den unten erwähnten Opportunitätskosten gemeint).

Erlaubt man hingegen die höheren Verwaltungskosten und macht die Rechnung, was dabei netto, unter dem Strich steht, wird man feststellen, dass die höheren Kosten zu so viel mehr Gewinn führen, dass es sich absolut lohnt, so engagiert zu sein.
Schränkt man die Pensionskassen bei den Investitionen in diese Vehikel ein, mag das für die Linke politisch opportun sein, aber den Versicherten, uns allen also, leistet man einen Bärendienst. In gewisser Form betreibt man damit einen Rentenklau. Die einzigen, die daran verdienen sind Beamte, die es in Bern zusätzlich braucht, um die Einhaltung der Richtlinien zu kontrollieren. Der Steuerzahler wird also ebenfalls bestohlen – und das sind schliesslich wir alle.

Lesen Sie dazu einen Beitrag aus der NZZ am Sonntag:

 

NZZ am Sonntag; 15.06.2014, Ausgaben-Nr. 24 Seite 33, Wirtschaft (wi), Jacquemart C. (jac)


Vertreter der zweiten Säule ärgern sich über den Aktivismus des SP-Bundesrates.


Der bundesrätliche Chef der Sozialversicherungen will die Autonomie der Pensionskassen stärker beschneiden. Jetzt steigen diese auf die Barrikaden.

 

Für die Welt der zweiten Säule ist das Abstimmungsresultat fast schon eine Revolte: Im Anlageausschuss der zuständigen Expertenkommission des Bundes votierten jüngst 12 von 13 Mitgliedern gegen jegliche weitere Beschränkung der Autonomie von Pensionskassen. Zur Diskussion standen neue Vorschriften bezüglich der Kosten von Kapitalanlagen, in die Pensionskassen investieren. Im Kern geht es Sozialminister Alain Berset um alternative Anlagen wie Hedge-Funds, Private Equity, Rohstoffe und vieles mehr. Berset mag solche nicht besonders und folgt damit der Agenda seines Parteikollegen Rudolf Strahm, der keine Gelegenheit auslässt, die Schädlichkeit dieser Anlageklassen zu betonen.

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Altersvorsorge in der Schweiz: wie weiter? (2. Teil)

2. Teil : Die zweite Säule
In der 2. Folge unserer kleinen Serie über AHV, BVG und die kommenden Herausforderungen für das System schweizerischer Alters- und beruflicher Vorsorge, geht es diesmal um die zweite Säule des auf drei Säulen ruhenden Konstrukts Schweizer Vorsorge.


In letzten
Posting stiegen wir mit Hintergrundinformationen über die 1. Säule, die AHV, in diesen Fortsetzungsartikel ein, der übrigens aus einem «wirtschaftspolitischen Beitrag» in der Publikation der UBS, dem «UBS Wirtschaftszirkel» stammt. Sein programmatischer Titel lautete «Vorsorge in der Schweiz: wie weiter?».


Diese Frage bezieht sich natürlich auch auf die Leistungen der Pensionskassen und auf ihre Probleme und Herausforderungen, zumindest in längerfristiger Hinsicht – sollten sie nicht alsbald in Angriff genommen werden.


Welche Möglichkeiten sich hier anbieten, werden wir in weiteren Teilen in den nächsten Tagen hier posten.

Heute aber betrachten wir die:

2. Säule: berufliche Vorsorge (BVG)

 

Die 2. Säule umfasst die Leistungen der Pensionskassen
und funktioniert gemäss Kapitaldeckungsverfahren.
Die berufliche Vorsorge wurde
1985 gesetzlich verankert und obligatorisch
für Personen, die von einem Arbeitgeber mindestens
CHF 20 880 Lohn erhalten (3/4 der
jährlichen maximalen AHV-Altersrente). Während
der Zeit der Erwerbstätigkeit werden Altersgutschriften
angespart. Die angesparten Altersguthaben bilden
nach Austritt aus dem Erwerbsalter zusammen mit
den aufgelaufenen Zinsen die Grundlage für die
Altersrente. Zusammen mit der AHV soll die 2. Säule
die Fortsetzung der gewohnten Lebenshaltung in
angemessener Weise erlauben.

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Trügerische Sicherheit bei Pensionskassen

Das Gros der Schweizer Pensionskassen hat im Jahr 2013 eine gute Rendite erzielen können. Im Durchschnitt übertraf die erwirtschaftete Anlagerendite die erforderlichen Zinssätze deutlich, was vielen Pensionskassen eine Steigerung des Deckungsgrads ermöglichte und dieser bei der Mehrzahl der Vorsorgeeinrichtungen inzwischen wieder mehr als 100 Prozent erreicht. Doch, wie Martin Eling, Direktor des Instituts für Versicherungswirtschaft an der HSG, in einem Beitrag für das St. Galler Tagblatt zu recht fragt: Ist damit die Krise bei den Pensionskassen abgewendet? Nein, findet er – noch müssten die richtigen Weichen für die Zukunft gestellt werden. Lesen Sie selbst:


St. Galler Tagblatt; 30.05.2014; Seite 2hb; St. Galler Tagblatt Thema; PODIUM

In den vergangenen Wochen wurde vermehrt über die bessere Finanzlage der Pensionskassen berichtet. Nach fünf sehr schwierigen Jahren – verbunden auch mit der Sanierung vieler Kassen – haben die meisten Vorsorgeeinrichtungen inzwischen wieder Deckungsgrade von mehr als 100 Prozent erreicht. Dies ist eine gute Nachricht, denn die Kassen sind nun wieder in der Lage, die Leistungsversprechen vollständig zu erfüllen. Ist damit aber die Krise bei den Pensionskassen abgewendet?


Gute Jahre an den Aktienmärkten

Vorerst vielleicht schon, aber es könnte sich um eine trügerische Sicherheit handeln. Es ist erfreulich, dass durch Sanierungsmassnahmen die finanzielle Solidität vieler Kassen auf ein besseres Niveau gestellt wurde. Aber die Erholung ist auch von guten Jahren an den Aktienmärkten geprägt. So waren noch vor zwei Jahren ein Viertel aller privatrechtlichen und drei Viertel aller öffentlich-rechtlichen Kassen in Unterdeckung.

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Zulässigkeit einer Nullverzinsung bei der umhüllenden Vorsorgeeinrichtung

Kann eine umhüllende Pensionskasse eine Nullverzinsung praktizieren? Dies hatte das Bundesgericht zu beurteilen – und tat das im Urteil (9C_114/2013) vom 9. April 2014. Zwar dürfe eine Nullverzinsung nicht beliebig durchgeführt werden, so das Gericht zur Verzinsungspraxis bei der Pensionskasse comPlan; diese bezog sich allerdings ohnehin auf sehr eingeschränkte Voraussetzungen. Doch lasse sich auch laut den aktuellen Weisungen des Bundesrates kein Verbot einer Nullverzinsung nach dem Anrechnungsprinzip bei Überdeckung ableiten.Die zu beurteilende Nullverzinsungs-Massnahme war gemäss Bundesgericht nicht zu beanstanden, eine pendente Beschwerde wurde deshalb abgewiesen. Hier eine detaillierte Publikation dazu:

Im Urteil 9C_114/2013 vom 9. April 2014 hatte das Bundesgericht die Verzinsungspraxis bei der Pensionskasse comPlan zu beurteilen. Diese Pensionskasse funktioniert nach dem Modell der umhüllenden Vorsorgeeinrichtung (E. 6.1). Der Stiftungsrat hatte im November 2009  beschlossen, das Altersguthaben von Versicherten, die während des Jahres 2010 aus der Pensionskasse austreten, nicht zu verzinsen. Versicherte, die während des Jahres in Pension gingen, waren von der Nullverzinsung nicht betroffen. Ende 2009 wies die comPlan einen Deckungsgrad von 101% auf.

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