Posts tagged ‘Pensionskassen’

«Pensionskassen verkaufen Aktien wegen Minder-Initiative»

Die folgende Meldung gibt zu denken, wenn man sich dessen bewusst ist, dass Aktien bei Pensionskassen langfristig bessere Renditen bringen als viele andere Anlagemöglichkeiten. Mit den Annahme einer Stärkung der Aktionärsrechte – und um nichts anderes handelte es sich bei der Minder-Initiative – haben wir also gleichzeitig eine Initiative angenommen, die uns langfristig die Renten senken wird… Das Beispiel zeigt, wie gut überlegt man abstimmen sollte und wie wichtig eine fundierte und ausgewogene Information ist. Sich an Parolen zu orientieren, die zunächst einmal vermeintlich gut und vernünftig klingen, war schon immer gefährlich. Machen Sie sich schlau!

BVG-aktuell – Vorsorgeforum – Portal zur 2. Säule


Wenn die Kassen Aktien von börsengehandelten Schweizer Unternehmen besitzen, müssen sie ab 2015 im Sinne ihrer Versicherten abstimmen. «Viele Stiftungsräte wollen diesen Zusatzbelastung nicht auf sich nehmen», sagt Beat Zürcher, Geschäftsleiter des Stiftungsräte-Fachverbands SRPK. «Die Mitglieder der Stiftungsräte sind mehrheitlich Laien». Sie seien durch das Amt ohnehin stark belastet. Zürcher geht davon aus, dass deshalb besonders kleine und mittlere Pensionskassen nun ihre Aktien verkaufen, schreibt der Tages-Anzeiger.

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Schweizer Vorsorgesystem auf fünftem Rang

In einem internationalen Vergleich schneidet das Schweizer Vorsorgesystem gut ab. Bewertet wurden die Vorsorgesysteme von 25 Ländern, darunter kam die Schweiz auf Rang 5, doch stieg die Schweiz gegenüber 2013 um einen Platz ab. Unter dem Titel “Schaulaufen für die Altersvorsorgesysteme“ hat die Neue Zürcher Zeitung am Mittwoch (14.10.) die Erfolgsmeldung im Titel nicht nur einfach wiedergegeben – wie viele andere Zeitungen – sondern sie auch gleich noch einer kritischen Analyse unterzogen:

 
Absehbar grosse Finanzlücken in den Nachbarländern Italien und Österreich. In sechster Auflage vergibt der von Mercer entwickelte «Pension Index» nur Dänemark eine A-Note. Die Schweiz verbesserte sich, wenn der Kapitalbezug von BVG-Geldern eingeschränkt würde, was aber fragwürdig ist.


Werner Enz

Die Nachhaltigkeit von Altersvorsorgesystemen wird seit einigen Jahren vorab infolge der ultraniedrigen Zinsen, jedoch auch wegen der oft schwindsüchtigen Staatshaushalte einer Belastungsprobe ausgesetzt. Die demografischen Herausforderungen sind bekannt, die steigende Lebenserwartung wird vor allem den in der Umlage finanzierten Pensionssystemen zusetzen, wenn das Rücktrittsalter nicht erhöht wird. Die Autoren des in Kooperation mit dem Australian Centre for Financial Studies entwickelten «Melbourne Mercer Global Pension Index» sehen grosse finanzielle Belastungen auf die Gesellschaft zukommen. Nicht nur schwach entwickelte Volkswirtschaften wie Indien oder Indonesien sitzen in diesen Belangen auf einer Zeitbombe.

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Pensionskasse will all ihre Immobilien verkaufen

Pensionskassen müssen für ihre Versicherten Rendite erwirtschaften, was freilich auch dazu beitragen kann, das Wohnen teurer zu machen – selbst für die in der Pensionskasse Versicherten. Auch binden Instandhaltung und Renovationen zu grosse Mittel, so die Pensionskasse der Stadt Langenthal. Die PK zieht nun wegen des ungeliebten Spagats ihre Konsequenzen und will ihre gesamten Immobilien verkaufen. Ein Bericht aus der Solothurner Zeitung:

Immer wieder wird kritisiert, dass der Renditedruck, unter dem Pensionskassen stehen, um ihren Verpflichtungen (Rentenversprechen) nachkommen zu können, dazu führt, dass das Wohnen teurer wird, also letztendlich den Versicherten nicht nur dient.

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Beim Vorbezug von Vorsorgegeldern ist Vorsicht geboten

Ratschläge zum Kauf einer Immobilie, wenn dies mithilfe eines Vorbezugs von Pensionskassengeldern geschehen soll. Welche Risiken bestehen? Was ist zu  beachten, um diese möglichst zu eliminieren? Ist gar die Verpfändung eine Alternative zum Vorbezug beim Kauf einer Immobilie? Ein umfassender Ratgebertext aus der Neue Zürcher Zeitung:

 

Neue Zürcher Zeitung; 06.10.2014; Ausgaben-Nr. 231 Seite 27; Geld und Anlage (ga); Michael Ferber (feb)!

 

Wer Gelder aus der Pensionskasse für den Kauf einer Immobilie nutzen will, sollte einiges beachten. Viele Bürger nutzen in der Pensionskasse gespartes Geld, um sich den Traum von der eigenen Immobilie zu verwirklichen. Wer seine Rente nicht aufs Spiel setzen will, sollte dabei einiges beachten. Eine Verpfändung kann eine Alternative sein.!

Der Vorbezug von Pensionskassengeldern ist im Juni dieses Jahres kurzzeitig ein «heisses» politisches Thema geworden. Bundesrat Alain Berset hatte angekündigt, die Möglichkeiten für den Erhalt von Geldern aus der beruflichen Vorsorge vor dem Rentenalter einzuschränken. Dies soll verunmöglichen, dass Versicherte ihre Vorsorgegelder vorzeitig beziehen, diese ausgeben und dann vom Staat Ergänzungsleistungen fordern. Die Ankündigung sorgte für einen Aufschrei im Volk. Schliesslich nutzen laut einer 2013 veröffentlichten Umfrage des Instituts für Finanzdienstleistungen an der Hochschule Luzern rund 58% der Immobilienkäufer in der Schweiz Gelder der Wohneigentumsförderung. Dabei wird vor allem die berufliche Vorsorge «angezapft».!

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Selbstständig: Wie sorge ich für das Alter vor?

Für Menschen die sich selbständig machen wollen, ergeben sich viele Fragen, die geklärt werden müssen. Ein wichtiges Thema ist sicherlich der Bereich Altersvorsorge. Soll vorteilhafter in die zweite oder die dritte Säule einbezahlt werden? Geht es überhaupt, Beiträge in eine Pensionskasse einzubezahlen. Fragen, die in einem Ratgebertext der Neue Luzerner Zeitung beantwortet werden:

 

Neue Luzerner Zeitung; 05.09.2014 


Vorsorge · Ich (m, 40, ledig) mache mich selbstständig. Ich war bisher einer Pensionskasse angeschlossen und überlege mir, wie ich meine Altersvorsorge künftig am besten anpacke. Soll ich eher in die zweite oder in die dritte Säule einzahlen? Habe ich die Möglichkeit, mich auch als Selbstständiger einer Pensionskasse anzuschliessen? F. Z. in S.

Selbstständige können wählen, ob sie mit oder ohne Pensionskasse für ihr Alter vorsorgen wollen. Als Selbstständige gelten die Inhaber von Einzelfirmen, Kollektiv- oder Kommanditgesellschaften. Wenn Sie sich keiner Pensionskasse anschliessen, dürfen Sie jedes Jahr bis zu 20 Prozent Ihres Nettoeinkommens in die Säule 3a einzahlen, im Moment jedoch maximal 33 696 Franken pro Jahr.

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Der wahre Rentenklau

Der tatsächliche, selbstverschuldete Rentenklau: Vorletzten Sonntag, ein Kommentar vom Wirtschaftschef des Sonntagsblick, der es kurz und knackig auf den Punkt bringt.


Guido Schätti Wirtschaftschef


Nun ist es amtlich: Mit 3,4 Milliarden Franken subventioniert die berufstätige Bevölkerung die Pensionäre. Das hat die Kantonalbanken-Tochter Swisscanto für das Jahr 2013 ausgerechnet. Pro Kopf werden den Arbeitstätigen im Schnitt 880 Franken abgezwackt. Tendenz steigend.

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Studie «Altersvorsorgemonitor 2014«: Lieber mehr zahlen als weniger Rente beziehen, Probleme werden anerkannt

In der ganzen Schweiz werden jährlich 1200 Stimmberechtigte zum Thema Altersvorsorge befragt. Grundtenor der Mehrheit: Die Altersvorsorge ist und bleibt erfolgreich. Die Wirtschaftslage wird von den Umfrageteilnehmern optimistischer als auch schon betrachtet. Doch hinsichtlich der zukünftigen Stabilität denkt man nicht ganz so positiv. Die Probleme seien allerdings lösbar, meinen die Befragten, und bauen auf die anstehenden Reformen der Altersvorsorge. Ein Lösungsansatz, der von der Mehrheit der Stimmberechtigten bevorzugt wird: Mehreinnahmen durch höhere Beiträge anstatt weniger Ausgaben. Die gesamte Kurzzusammenfassung auf der Website des Schweizerischen Versicherungsverbandes und hier die komplette Studie «Altersvorsorgemonitor» zum Herunterladen.

 

Im Auftrag des Schweizerischen Versicherungsverbandes SVV befragt das Forschungsinstitut gfs.bern seit 2011 jedes Jahr über 1200 Stimmberechtigte in der ganzen Schweiz über die Wahrnehmung, Einstellung und Forderungshaltung zum Thema Altersvorsorge. Die Ergebnisse dieser Befragungen werden jeweils in der Studie «Altersvorsorgemonitor» zusammengefasst und analysiert.


Der Altersvorsorgemonitor untersucht über mehrere Jahre folgende Schwerpunkte:


Die Beurteilung des wirtschaftlichen Umfeldes in der Schweiz
Die Beurteilung des Altersvorsorgesystems in der Gegenwart und in der Zukunft
Die Beurteilung der eigenen Altersvorsorge in der Gegenwart und in der Zukunft
Die Forderungshaltung gegenüber möglichen Problemlösungen
Die Erhebungen wurden 2014 zum vierten Mal durchgeführt. Seit 2013 wird der Altersvorsorgemonitor publiziert.

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Überalterung setzt Pensionskassen zu

Das erfolgreiche Schweizer Altersvorsorgesystem steht unter Druck, nicht nur wegen niedriger Zinsen, sondern vor allem wegen der Demografie. Die Schweiz steht Anfang der 2020er Jahre vor einer Wende von einer wachsenden zu einer rückläufigen Erwerbsbevölkerung, so ein Experte des Wirtschaftsforschungsinstituts BAK Basel. Eine Abfederung durch Zuwanderung ist aber politisch nicht (mehr) erwünscht. Überalterung und Umverteilung nagen an der Stabilität der Pensionskassen. Stimmen von einer Veranstaltung der Investmentgesellschaft Swisscanto in einem Beitrag der Neue Zürcher Zeitung:

 

Neue Zürcher Zeitung; 18.09.2014; Ausgaben-Nr. 216 Seite 35; Börsen und Märkte (bm); Michael Ferber (feb)!


Kritik an der Umverteilung von Aktiven zu Rentnern an einem Branchenanlass. Börsengewinne haben die Lage der Schweizer Pensionskassen verbessert. Trotzdem stehen die Vorsorgeeinrichtungen vor grossen Herausforderungen.


feb. · Das Altersvorsorgesystem der Schweiz ist im internationalen Vergleich sehr leistungsfähig, steht aber von verschiedenen Seiten unter Druck. Die demografische Entwicklung, Umverteilungen bei Pensionskassen sowie die niedrigen Zinsen belasteten die Vorsorge, war der Tenor am Herbstgespräch der Investmentgesellschaft Swisscanto zu den Schweizer Pensionskassen. Gemäss Martin Eichler, Chefökonom beim Wirtschaftsforschungsinstitut BAK Basel, steht die Schweiz vor dem Übergang von einer wachsenden zu einer rückläufigen Erwerbsbevölkerung. Diese Wende werde wohl Anfang der 2020er Jahre erfolgen.

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Zügeln Sie Ihr Geld nach Schwyz

Kann man beim Vorbezug von Pensionskassengeldern noch Steuern sparen? Das geht, sagt die Berner Zeitung – indem man auswandert und sein Pensionskassenvermögen in einem steuergünstigen Kanton anlegt. Aber Vorsicht ! – auch hier sind Fallstricke zu beachten.

 

Berner Zeitung; 10.06.2014 Seite 18st BZ Ausgabe Stadt + Region Bern geld


2. Säule · Wie kann man Steuern sparen? Zum Beispiel indem man im Ausland Wohnsitz nimmt, aber vorher das Pensionskassenvermögen in den Kanton Schwyz überweist. Ein Vorgehen, das sehr lukrativ sein kann.


Es gibt drei Möglichkeiten, das Kapital der Pensionskasse vorzeitig zu beziehen:

* Man macht sich selbstständig;
* man kauft sich ein Eigenheim;
* man wandert aus.
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«Der Kapitalbezug ist nur ein Randproblem»

In den letzten Monaten wurden Forderungen seitens verschiedener Kantone laut, den Kapitalbezug einzuschränken. Als Begründung wurden die steigenden Ergänzungsleistungen genannt und eine einzelne Statistik aus einem einzelnen Kanton, wonach ein hoher Anteil der EL-Bezüger zuvor Kapital aus ihrer Pensionskasse bezogen hatten. Der ASIP verwies immer wieder auf die Tatsache, dass hier falsch gerechnet wurde. Nicht der Anteil Kapitalbezüger am EL-Bezug, sondern genau umgekehrt der Anteil EL-Bezüger am Kapitalbezug sei relevant. [Siehe hier: «Warum der Bundesrat beim Kapitalbezug & Ergänzungsleistungen falsch rechnet».] Sonst würde bei einem Verbot unter Umständen eine sehr grosse Mehrheit für das Fehlverhalten einer ganz kleine Minderheit bestraft. Diese Aussage scheint sich nun zu bewahrheiten, wie letzte Woche in verschiedenen Medien zu lesen war.

Anbei ein exemplarischer Artikel aus der Berner Zeitung: «Der Kapitalbezug ist nur ein Randproblem».

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